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Die Wopfinger Baustoffindustrie ist der größte private Kalkproduzent in Österreich. Bereits seit 1911 wird hier in Wopfing Kalk produziert. Seit den 70er Jahren ist Wopfing einer der größten Putzproduzenten Europas. Anfang der 80er Jahre steigt die Wopfinger Baustoffindustrie auch in die Zementproduktion ein. 1980 wird das neue Zementwerk in Betrieb genommen. In der Chronik finden Sie die wichtigsten Meilensteine des Werks im Überblick.
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Innovations-Vorreiter Innovationen und Technologievorsprung haben in Wopfing Tradition. Bereits in den 50er Jahren kam beispielsweise aus Wopfing eine völlig neue Technologie die den Kalkmarkt revolutionierte - der Maerzofen, benannt nach der schweizer Ofenbaufirma, die diese Öfen baut. Durch diesen Ofen können Verbrennungsgase, die in der Produktion entstehen, für den Brennvorgang des Kalksteins verwendet werden. So erhöht sich der Wirkungsgrad dieses Ofens um mehr als 15% und Ergas wird eingespart. Mittlerweile sind weltweit 350 Maerzöfen mit der Technologie aus Wopfing in Betrieb. Die Wopfinger Baustoffindustrie setzte sich schon sehr früh mit dem Thema „Fertigprodukte auf der Baustelle“ auseinander. Ergebnis: Weltweit einer der ersten Fertigputz-Produktionen am Markt. Geschäftsführer Mag. Robert Schmid hat es sich zum Ziel gesetzt jedes Jahr eine Innovation auf den Baustoffmarkt zu bringen. Beispiele dafür sind das revolutionäre Dämmstoffsysteme, Baumit Open, der Klebeanker oder der neue Nanoporputz.
Auch im Zementbereich kommt eine Innovation aus Wopfing: 2002 brachte die Wopfinger Baustoffindustrie den Spezialzement "Slagstar" auf den Markt. Slagstar ist eine Wopfinger Entwicklung und weltweit einzigartig. Dieser Spezialzement ist einerseits besonders sulfat- und säurebeständig und verfügt über extrem hohe Endfestigkeiten, außerdem wird er nicht gebrannt und zeigt daher eine CO2-Einsparung von 160 Tonnen CO2 pro 1000m³ Beton (im Vergleich zu herkömmlichen Zementen). www.slagstar.com
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Modernstes Baustoffwerk Österreichs Das Werk in Wopfing entspricht höchsten technischen Standards. Aufgrund der exponierten Lage im engen Piestingtal wurden im Werk schon seit jeher modernste Technologien eingesetzt. Eines der Hauptaugenmerke dabei war, die Staub- und Lärmbelastung der Anrainer durch die Produktion so gering, wie möglich zu halten. Geschäftsführer Mag. Robert Schmid hat es sich zum Ziel gesetzt den Standort Wopfing zum modernsten Baustoffwerk Österreichs zu machen. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden mehrere große Umweltprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 15 Millionen Euro umgesetzt.
| Der neue Klinkerkühlerfilter reduziert die Staubbelastung im Werk. |
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Energiesparen auf höchstem Niveau Die Produktion von Kalken und Zementen benötigt viel Energie. Um die Umwelt zu schonen, den CO2-Ausstoss zu minimieren und möglichst effizient zu arbeiten, beschäftigten sich die Techniker in Wopfing schon seit langem mit den Möglichkeiten effizienter Energienutzung. So werden Kunststoff- und Papierfaserreststoffe für die Energieproduktion eingesetzt, oder die Abwärme im Werk fast zu 100 Prozent für den Produktionsprozess genutzt. Mit diesen Maßnahmen können in Wopfing jährlich tausende Tonnen an fossilen Energieträgern wie Kohle oder Erdgas eingespart – und so die Umwelt entlastet werden.
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Rundgang durchs Werk In Wopfing wird eine große Bandbreite unterschiedlichster Baustoffprodukte produziert. So befinden sich hier ein Zementwerk, ein Kalkwerk, ein Fertigputzwerk und ein Edelputzwerk. Außerdem gibt es in Wopfing eines der größten Farblabore Österreichs. Hier können Fassadenkunden unter 200 möglichen Farben ihre individuelle Fassade aussuchen.
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Chronik
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- 1810: Kalkofen an der Landstraß
- 1911: Eintragung der Wopfinger Stein- und Kalkwerke in das Handelsregister
- 1940: 2 Kalkschachtöfen (Alois Schmid)
- 1957: die ersten 2 GGR-Kalköfen (2 Schächte) gasbefeuert zum Brennen von Kalk
- 1963: weltweit erster GGR-Kleinsteinofen, (3 Schächte), gasbefeuert, 150 tato
- 1970: Inbetriebnahme eines 350 tato,GGR-Ofens, gasbefeuert
- 1970: Beginn mit der Werktrockenmörtel-produktion
- 1980: Inbetriebnahme des Zementwerkes, 1.000 tato Klinker Drehofen: 50 m, 3,5 m
- 1985: Inbetriebnahme des Fertigputzwerkes Süd mit 3 Mischlinien - Lödige (4,2 m³), m-tec (4,2 m³) und Estrich (1,5 m³) mit einer 10 Stutzenluftpackmaschine (Haver & Boecker) und Beumer Palettierer, 4.000 Säcke/h
- 1992: Bau einer Hydratanlage mit Schlauchfilterentstaubung, 13 to/h
- 1995: Umbau Zementwerk auf 5-stufigen Wärmetauscherturm und Ausbau der Sekundärbrennstoffnutzung
- 1996: Inbetriebnahme des Fertigputzwerkes Nord mit einer Mischlinie – Lödige (4,2 m³) und einem 10-Stutzen-Luftpacker
- 1997: Einbringung von ca. 300 Mitarbeitern der Stein- und Kalkwerke in die Wopfinger Baustoffindustrie GmbH
- 1999: Inbetriebnahme einer Kombimahlanlage für Umwelt- und Normalzement
- 2002: Inbetriebnahme eines neuen Nassputzwerkes
- 2003: Inbetriebnahme des neuen Schacht- und Stollenprojektes in Dürnbach
- 2005: Fertigstellung Handelswaren- und Dämmstofflagerhalle. Inbetriebnahme Nichtkatalytische Entstickung (SNCR) im Zementwerk. Bau von 4 Zementsilos.
- 2006: Inbetriebnahme des Klinkerkühlerfilters
- 2007: Inbetriebnahme der Rohstofflagerhalle
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