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Die Wopfinger Werksleitung hat zwischen 2002 und 2003 gemeinsam mit der Niederösterreichischen Umweltschutzanstalt (NUA) ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Reduktion des Schallpegels im Betrieb umgesetzt. In den Jahren 2002 und 2003 wurden umfangreiche bauliche Maßnahmen durchgeführt, um den Schallpegel im Betrieb und somit auch beim Anrainer zu reduzieren. Grundlage der baulichen Maßnahmen war ein schalltechnischer Beratungsbericht der Niederösterreichischen Umweltschutzanstalt (NUA).
Eine so umfangreiche Studie ist notwendig, da es schalltechnisch nur Sinn macht, mit den Reduktionsmaßnahmen bei den lautesten Anlagenteilen zu beginnen. Zur Lokalisierung der Schallquellen wurde an 2 Stellen in Oberpiesting die Schallimmission in der Nacht gemessen. Während der Messung wurden Teilanlagen dazu- bzw. weggeschaltet. So konnte der Schallpegel für jede Teilanlage auf dB genau berechnet werden. Darauf folgten umfangreiche Messungen direkt im Werk. Gemeinsam mit der NUA wurden in der weiteren Folge ein Maßnahmenpaket erarbeitet. So wurden u.a. Schalldämpfer bei Zuluft- u. Abluftleitungen installiert, Umhausungen von Lärmquellen angebracht, zusätzliche Tore installiert, Türen instandgesetzt und Öffnungen geschlossen. Insgesamt investierte die Wopfinger Unternehmensleitung ca. 100.000,-- Euro in schalltechnische Maßnahmen.
Dass sich die Schallbelastung bei den Anrainern bereits reduziert hat, zeigen die ersten Messungen. Durch Modernisierung älterer Anlagenteile wird aber auch in Zukunft ständig an der Verringerung des Schallpegels gearbeitet werden. Die folgenden Bilder veranschaulichen auf der linken Seite die Vorschläge der NUA und auf der rechten Seite
die konkrete Maßnahme zur Schallreduktion. Ansaug- u. Ausblasschalldämpfer bei Fertigputzanlage Süd:
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